health@work 04/2014: An app a day

28. August 2014

Gesundheits-Apps gibt es wie Sand am Meer. Immer mehr Menschen zeichnen damit ihr Bewegungs-, Ess- und Schlafverhalten auf oder holen sich Tipps, wie sie die überflüssigen Kilos des letzten Sommerurlaubs wieder loswerden können. Wie populär diese Apps mittlerweile sind, zeigt sich dadurch, dass sich beispielsweise auch die EU-Kommission mit ihnen auseinandersetzt und mehr über die Chancen und Gefahren dieser Dienste in Erfahrung bringen möchte. Die Kommission sammelte dazu im zweiten Quartal dieses Jahres Verbesserungsvorschläge und Meinungen aus der Bevölkerung und veröffentlichte Daten und Fakten zum Thema eHealth (Weitere Infos unter ec.europa.eu).

Die Verbindung des Smartphones mit dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) wird auch für Unternehmen zunehmend wichtiger. Als zusätzliche Maßnahme zu einem bereits vorhandenen BGM oder als Einstieg in die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter bieten Unternehmen ihren Mitarbeitern immer öfter Gesundheits-Apps.

Vorteil App

Das Einsetzen von Apps im BGM hat zahlreiche Vorteile. Das Gesundheitsangebot wird durch die App sehr viel flexibler: Mitarbeiter, die beispielsweise oft beruflich unterwegs sind, können auch auf Dienstreisen über ihr Diensthandy dazu motiviert werden, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Ein weiterer Vorteil ist der Zeitfaktor: Dank App können Arbeitnehmer selbst endscheiden, wann und wo sie sich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzten wollen. Das Gesundheitsangebot ist nicht nur auf den Arbeitsplatz beschränkt, sondern lässt sich auch im Privatleben nutzen. Außerdem erhalten die Nutzer durch die Apps vermehrt die Möglichkeit, selbst zu wählen, was ihnen wichtig ist.

Apps bieten großes Potential, wenn sie an die Bedürfnisse des Arbeitsplatzes und der Mitarbeiter angepasst sind. „Bei Swisscom widmen wir uns sehr gezielt dem Thema Betriebliche Gesundheitsförderung. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass neue Technologien wesentlich zur Akzeptanz bei den Mitarbeitern beitragen“, sagt Stefanos Santinelli, Leiter des Bereichs Health bei Swisscom. Gemeinsam mit der vitaliberty GmbH hat das Telekommunikationsunternehmen in der Schweiz eine Plattform für BGM aufgebaut.Gemeinsam mit einer Krankenversicherung vertreibt Swisscom diese Plattform an kleine und mittlere Unternehmen sowie an Großfirmen.

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