health@work 6/2016
Interview über die Zukunft des BGM

health@work 6/2016: Arbeit der Zukunft

19. Januar 2017

Schöne neue Arbeitswelt: Maschinen übernehmen immer größere Teile unserer Aufgaben. Wir Menschen müssen lernen, sie zu beherrschen. Arbeit wird bewegter, flexibler, digitaler - und der Gesundheitsschutz muss mithalten. Wie BGM in Zukunft gestaltet sein muss, darüber dikutieren Florine von Caprivi, Leiterin Betriebliches Gesundheitsmanagement bei vitaliberty, Bernhard Engel, Produktmanager bei B A D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik und Thomas Schneberger, Geschäftsführer ias Unternehmensberatung. 

Das Crowdsourcing-Prinzip setzt sich zunehmend auch auf dem Arbeitsmarkt durch: Unternehmen vergeben Kleinstaufträge an Freiberufler. Was sagt diese Entwicklung über die Zukunft des BGM aus: Ist BGM an das Angestellt-sein gekoppelt?

SCHNEBERGER: Wir konnten in der Vergangenheit beobachten, dass zunehmen auch nicht fest angestellte Mitarbeiter wie Freelancer und Crowdworker in die Maßnahmen zur Arbeitssicherheit einbezogen wurden. Meiner Einschätzung nach wird es im BGM eine ähnliche Entwicklung geben. Die technischen Möglichkeiten eröffnen dem Digitalen BGM neue Chancen zur Gestaltung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen.

Wie muss ein Betriebliches Gesundheitsmanagement gestaltet sein für Unternehmen, die viele "Mobile Worker" beschäftigen?

SCHNEBERGER: Das BGM muss neben den lokalen Angeboten selbst mobil werden, das heißt Angebote müssen online erreichbar sein, wie zum Beispiel Employee Assistance Programme oder qualitätsgesicherte Apps zur Betrieblichen Gesundheitsförderung.

VON CAPRIVI: Mittlerweile sind die ausschließlich lokalen Angebote ein Privileg für Arbeitnehmer geworden, die in der Firmenzentrale oder regionalen Niederlassung arbeiten. Insofern stellen sich viele Firmen auf digitale Systeme ein, die es ermöglichen, auch externe Arbeitnehmer, Home Officer Worker und Projektmitarbeter einzubinden. Online-Plattformen, die verschiedenen Schnittstellen mitbedienen, haben sich sehr gut bewährt.

Digitale Lösungen bieten dabei den Vorteil, dass sie unabhängig von Zeit und Ort nurtzbar sind und sich außerdem  individuell auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter zuschneiden lassen.

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