SicherheitsExperte 01/2015: Psychische Gefährdungsbeurteilung - Last oder Chance?

23. Februar 2015

Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ist heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Gesetze und Verordnungen sorgen dafür, dass durch Helme, Sicherheitsbrillen oder Lärmschutzmaßnahmen das Wohlergehen der Mitarbeiter gesichert ist. Mit Erfolg – zumindest was die Zahl der Arbeitsunfälle angeht. Doch die psychische Gesundheit der Mitarbeiter wurde dabei lange Zeit vernachlässigt.

Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen wächst zunehmend. Multitasking, starker Termin- und Leistungsdruck, ständig wiederkehrende Arbeitsabläufe und häufige Störungen der Arbeit führen dabei die Liste der Belastungsfaktoren an. Im September 2013 hat der Gesetzgeber reagiert und fordert nun die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung unter Berücksichtigung psychischer Belastungen nach § 5 Abs. 3 ArbSchG. Ziel ist, Gefährdungen durch psychische Fehlbelastungen bei der Arbeit frühzeitig zu erkennen und diesen präventiv entgegenzuwirken. Wie diese Beurteilung in der Praxis zu erfolgen hat, überlässt der Gesetzgeber den Unternehmen weitestgehend selbst. Wichtig ist, dass es sich nicht um eine einmalige Erhebung möglicher Gefahren handeln sollte. Vielmehr sollte die Gefährdungsbeurteilung als ein kontinuierlicher Prozess angelegt sein, in dem Gefährdungen zunächst ermittelt und bewertet werden, um anschließend geeignete Gegenmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.  

So weit zu den gesetzlichen Vorgaben. Dass es den eigenen Mitarbeitern gut geht, liegt aber auch ganz unabhängig davon im Interesse jedes strategisch denkenden Unternehmers. Faktoren wie die Gesundheit, Zufriedenheit oder das Engagement der Belegschaft sind schließlich die Basis für den Erfolg jedes Unternehmens.

Mit digitalen BGM-Tools systematisch und ergebnisorientiert arbeiten

Viele Unternehmen stehen bei der Einbeziehung  psychischer Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung noch ganz am Anfang. Eine Möglichkeit, diese hochkomplexe Aufgabe professionell anzugehen, ist eine digitale Lösung: Das moove Health Assessment+ der vitaliberty GmbH ist eine onlinebasierte und wissenschaftlich fundierte Befragung, die den Gesundheitszustand der gesamten Belegschaft anonym erfasst.

Im moove Gesundheitsportal wird im Rahmen einer umfassenden Online-Befragung das individuelle Erleben von Belastungen im beruflichen Alltag ermittelt. Die automatische Auswertung ist sowohl für den einzelnen Mitarbeiter als auch - in anonymisierter Form - für das gesamte Unternehmen sofort verfügbar. Die moderne IT ermöglicht somit, potenzielle Gefährdungen individuell zu erfassen und sie anonym und vertraulich auszuwerten. Analysen können für Gruppen und Abteilungen durchgeführt werden und Ansatzpunkte für zielgerichtete, unternehmensspezifische Maßnahmen bieten – individuell, ergebnisorientiert und ressourcenschonend.

Mit individuellen Maßnahmen zum nachhaltigen Erfolg.

Durch die individuelle Auswertung erhält auch jeder einzelne Mitarbeiter Aufschluss über alle Faktoren, die seine eigene Arbeitssituation Tag für Tag prägen. Auf Basis der Befragungsergebnisse schlägt moove jedem Mitarbeiter automatisch individuelle Aktivitäten zur nachhaltigen Verbesserung der eigenen Gesundheit vor, die sich durch den Einsatz digitaler und mobiler Technologien ganz einfach und jederzeit in den Alltag integrieren lassen – damit geht das moove Health Assessment+ weit über die eigentliche unternehmensbezogene Gefährdungsbeurteilung hinaus.

Unternehmen, die den Zusammenhang zwischen individueller Gesundheit und Unternehmenserfolg nachvollziehen, erhalten so die Möglichkeit, ihre gesundheitsbezogenen Maßnahmen passgenau auszuwählen – statt wie allzu oft in der Vergangenheit „mit der Gießkanne auszuschütten“.

Nehmen Sie Ihre Unternehmensgesundheit unter die Lupe.
Alle Infos zur psychischen Gefährdungsbeurteilung mit dem moove Health Assessment+ erhalten Sie unter: www.corporate-moove.de/ha_plus.

Download des Artikels im Sicherheitsexperten 1/2015