Wallstreet Online 24.06.2014: Gesundes Schlafverhalten zunehmend ein Thema für Manager

30. Juni 2014

Mannheim (pts018/24.06.2014/13:10) - Der Tag des Schlafes wird am 21. Juni begangen. Diese Initiative wurde 1999 von Ulrich Zipper und Jan-Hendrik Pauls ins Leben gerufen, um auf die gesundheitliche Bedeutung eines erholsamen Schlafes aufmerksam zu machen. Grund war das Informationsdefizit zum Thema in der Öffentlichkeit. Daran hat sich scheinbar noch nicht so viel geändert: Wenn wir im Berufsalltag über Stressfolgen diskutieren, wird ein Aspekt relativ selten beleuchtet: der gesunde Schlaf. Mehr noch, wer wenig Schlaf benötigt, gilt als belastbar und fit oder hält sich dafür. Ist das so?

Wenn Gesundheits- und Präventionsprogramme Einzug in die Unternehmen halten, wird in der Regel noch zu selten der Einfluss des gesunden Schlafes auf den Gesundheitszustand thematisiert. Dieser Aspekt ist umso interessanter, da Schlafstörungen die Leistungsfähigkeit in hohem Maße beeinflussen, sie sind wichtige Warnzeichen für eine fehlende Balance, zumeist Vorboten von chronischer Erschöpfung und in Verbindung mit den logischen Konzentrationsschwierigkeiten ein erheblicher Risikofaktor für Mitarbeiter, Führungsstil und Produktivität in den Unternehmen. Dazu kommt, dass durch Reizüberflutung und ständige Erreichbarkeit in der Tat die Schlafstörungen zugenommen haben. Stress, Schlafstörungen, Burnout - mehr als jeder Zehnte in Deutschland ist zu stark belastet. Knapp ein Drittel der im Rahmen einer Studie des Robert-Koch-Instituts befragten Erwachsenen klagen über klinisch relevante Ein- oder Durchschlafstörungen, zusätzlich berichtet etwa ein Fünftel über eine schlechte Schlafqualität.