Psychische Gefährdungsbeurteilung
Lästige Pflicht oder wertvolle Chance?

Psychische Gefährdungsbeurteilung - Lästige Pflicht oder wertvolle Chance? vitaliberty startet kostenlose Webinar-Reihe im September

12. August 2016

Mannheim, 15. August 2016: Unsere Arbeitswelt verändert sich in rasantem Tempo. Die Digitalisierung ermöglicht es uns vernetzter, mobiler und produktiver zu arbeiten. Sie schenkt Unternehmern und Mitarbeitern neue Freiheiten, birgt aber ebenso neue Risiken: Komplexität und Dynamik nehmen zu. Arbeitsverdichtung, Flexibilisierung und mobile Kommunikationsmedien führen zu steigenden Anforderungen an die Arbeitnehmer. So erstaunt es nicht, dass psychische Belastungen und damit psychische Erkrankungen in den letzten Jahren stark zugenommen haben.

Auch der Gesetzgeber hat die Situation erkannt und verpflichtet bereits seit 2013 alle Unternehmen zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen. Doch die gesetzliche Verpflichtung scheint noch längst nicht in den Unternehmen angekommen zu sein. So zeigen aktuelle Studien, dass lediglich eine Minderheit der bundesdeutschen Betriebe die Gefährdungsbeurteilungen unter Berücksichtigung psychischer Belastungen auch tatsächlich umsetzt. Dabei steckt in der Analyse der erlebten Belastungs- und Ressourcensituation der Mitarbeiter durchaus großes Potential.

 

Webinar-Reihe bietet konkrete Hilfestellungen für Personalverantwortliche

Wie genau die psychische Gefährdungsbeurteilung auszusehen hat, schreibt das Arbeitsschutzgesetz nicht im Detail vor. Dieses Gesetz räumt Unternehmen einen großen Handlungsspielraum ein und ermöglicht es, Verfahren einzusetzen, die genau zum Unternehmen und dessen Kultur passen. Es sorgt aber gleichzeitig auch für Unsicherheit bei den Verantwortlichen. Jede Branche, jedes Unternehmen und jeder Mitarbeiter hat seine ganz eigenen Herausforderungen und Besonderheiten, woraus sich auch ganz individuelle psychische Belastungen ergeben.

Im Rahmen einer kostenfreien Webinar-Reihe im September zeigen die BGM-Experten der vitaliberty GmbH, wie sich die psychische Gefährdungsbeurteilung unkompliziert und effizient umsetzen lässt und geben praxisnahe Tipps zur Vorbereitung, Durchführung und Wirksamkeitskontrolle im Unternehmen.

Zur Anmeldung

 

Termine

01. September 2016, 14.00 Uhr
Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen in KMU
Speziell kleine und mittelständische Betriebe stellt die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen vor eine Herausforderung. Fragen stellen sich speziell zur korrekten Umsetzung, dem Zeitbedarf und möglichen Stolpersteinen in der praktischen Umsetzung. Im ersten Teil der Webinar-Reihe zeigen die Experten Dr. Oliver-Timo Henßler und Katharina Fox, wie dieser Prozess im Unternehmen langfristig und nachhaltig umgesetzt werden kann und stellen hierzu unterschiedliche Lösungswege vor.

07. September 2016, 14.00 Uhr
Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen in Dienstleistungsbranchen und Außendienst
Häufiger Kundenkontakt und hohe Reisetätigkeit stellen mögliche Belastungen für Mitarbeiter dar. Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen bietet daher die Chance, Belastungen und Beanspruchungen frühzeitig zu erkennen und mögliche Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Langfristige negative Folgen für die Mitarbeitergesundheit können so minimiert werden. Im zweiten Teil der Webinar-Reihe zeigen Florine von Caprivi und Dr. Oliver-Timo Henßler die Hintergründe und Umsetzungsmöglichkeiten der Gefährdungsbeurteilung in Dienstleistungsbranchen und Außendienst und bieten zudem die Möglichkeit zum direkten inhaltlichen Austausch.

15. September 2016, 14.00 Uhr
Kommunikation und Mitarbeitermotivation im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen
Neue Entwicklungen und Abläufe im Unternehmen sorgen immer für Unsicherheiten und lassen viele Fragen bei den Mitarbeitern aufkommen. Dies gilt auch für Prozesse des Arbeitsschutzes und des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, dessen mögliche Stolpersteine zu geringer Akzeptanz und Beteiligung führen können. Im dritten Teil der Webinar-Reihe geben die Experten der vitaliberty den Teilnehmern einige Erfolgsfaktoren an die Hand, wie die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen kommunikativ und motivatorisch bestmöglich im Unternehmen begleitet und umsetzt werden kann.

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