Düsseldorf bewegt sich
Deine Energie für deine Stadt

Von Düsseldorf bis zum Mond - Die Challenge „Düsseldorf bewegt sich“ setzt Maßstäbe

13. November 2017

Düsseldorf, November 2017:   547.169.992 Schritte – das entspricht ungefähr 380.000 Kilometern und damit der Entfernung von der Erde bis zum Mond. Und genau diese Zahl steht auch für die Gesamtanzahl der Schritte, die bei der Aktion „Düsseldorf bewegt sich – Deine Energie für Deine Stadt“ von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in wenigen Wochen gesammelt wurden. Das sechswöchige Gesundheitsprojekt unter der  Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Thomas Geisel und dem Direktor des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrums, Prof. Dr. Stephan Martin, fand von September bis Oktober statt und begeisterte zahlreiche Mitarbeiter von 44 Düsseldorfer Unternehmen. Das Ziel: möglichst viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer für das Thema Bewegung zu sensibilisieren. Das Tagesziel von 10.000 Schritten pro Teilnehmer stand dabei genauso im Fokus wie der Wettbewerb zwischen den verschiedenen Unternehmensteams. Kopf an Kopf lief das Rennen zwischen den Top-10-Platzierungen und so konnten sich am Ende die Teams von Mitsui, Damoovo und UBE Europe die ersten drei Plätze sichern.

Die Schritte wurden digital mit Fitnesstrackern oder –apps aufgezeichnet und an die moove App, die von der vitaliberty GmbH aus Mannheim zur Verfügung gestellt wurde, übertragen. Highlights der Aktion waren zudem die wöchentlichen Outdoor- und Studioaktivitäten von Fitness First, drei Mini-Challenges, bei denen jeder Einzelne seine Aktivitäten im Social Web teilen konnte sowie Sonderaktionen der verschiedenen Unternehmen, die ihre Mitarbeiter spielerisch zu mehr Gesundheitsbewußtsein motivierten. Projektpartner der Challenge war unter anderem die Krankenkasse BARMER, die diese Schritte-Challenge als betriebliches Gesundheitsmanagement maßgeblich gefördert hat. Weitere Partner waren die Digitale Stadt Düsseldorf e.V. sowie die vitaliberty GmbH und die Landeshauptstadt Düsseldorf. In Düsseldorf ist die Liste der aktiven Mitstreiter äußerst vielseitig: Von Stadtverwaltung, Ministerien, Einzelhandel, Flughafen, Finanzämter, Gesundheitseinrichtungen, Gewerkschaften, Telekommunikationsunternehmen, Firmen aus der Tourismusbranche bis zu Krankenhäusern, Stiftungen, Verkehrsbetrieben, Verbänden oder Werbeagenturen – Unternehmen aller Größenordnungen waren dabei und traten mit ihren Teams gegeneinander an.

Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Gesundheitsdezernent Düsseldorf, der auch für die Landeshauptstadt angetreten war, zeigt sich begeistert: „Die Schritte-Challenge hat gezeigt, wie wir alle im Alltag mit

geringem Aufwand und ohne Leistungsdruck etwas für unsere Gesundheit tun können. Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat sich gefreut, nicht nur an der Challenge teilnehmen zu dürfen, sondern sie auch als Multiplikator und Netzwerkknoten zu unterstützen. Die Schritte-Challenge passt hervorragend zu Düsseldorf als "Healthy-City" der Weltgesundheitsorganisation (WHO)."

Prof. Dr. Stephan Martin kann diesem nur zustimmen: „Die Aktion “Düsseldorf bewegt sich” war ein großer Erfolg! Erstmalig wurde in Deutschland solch ein großer städtischer Schritte Wettbewerb mit Unternehmen aus verschiedenen Branchen durchgeführt. Neben dem Spaß an der Bewegung zeigt eine aktuelle Studie auch, dass es einen Zusammenhang von Bewegung und verminderter Sterblichkeit gibt. Insofern kann man ohne Übertreibung bei „Düsseldorf bewegt sich“ über eine unsterblich gute Aktion sprechen.“

Ein positives Resümee zieht auch Heiner Beckmann, Landesgeschäftsführer der BARMER in Nordrhein-Westfalen: „Das Projekt beweist, wie einfach sich jeder Mensch fit halten kann. Ein Drittel der Deutschen nutzt bereits Gesundheitsapps – am Beispiel von Düsseldorf wird deutlich, wie sehr sie im Alltag dabei helfen, aktiv zu bleiben. Wenn die Teilnehmer über das Projektende hinaus am Ball bleiben und sich weiterhin viel bewegen, haben wir unser Ziel erreicht.“

„Düsseldorf bewegt sich“ fand 2017 erstmals in der NRW-Hauptstadt statt und liefert viele nachhaltige Impulse für mehr Bewegung im Alltag sowie ein besseres Gesundheitsbewusstsein und den Einstieg in das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Bereits jetzt wird über die Fortsetzung der Aktion – vielleicht auch als Städtechallenge Düsseldorf gegen Köln – nachgedacht. Denn wenn die Aktion eines zeigt, dann, dass Bewegung gerade im Verbund besonders viel Spaß macht. Es zählte hier jeder Schritt, der über Smartphones oder Fitnesstracker erfasst wurde. Technisch und inhaltlich wurde die Schritte-Challenge von der vitaliberty GmbH umgesetzt, die sich mit ihrer Lösung "moove" auf digital unterstütztes Betriebliches Gesundheitsmanagement spezialisiert und bereits mit der Corporate Health Challenge erfolgreich bundesweite Teamwettbewerbe umgesetzt hat. Die BARMER hat die betriebliche Informations- und Motivationskampagne zu mehr Bewegung unterstützt und die Maßnahme bei den Unternehmen in Höhe von jeweils 500 Euro unterstützt.

Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty: „Die gemeinsame Idee für das Projekt entstand bereits vor einiger Zeit bei einem Netzwerktreffen. Mich hat persönlich motiviert, die viel zitierte Vernetzung der digitalen Zukunftsbranchen mit klassischen Bereichen, wie Gesundheit und Medizin, anfassbar und erlebbar zu machen. Das Besondere an der Schritte-Challenge und digitalen Gesundheitstools liegt darin, dass sie alle Beteiligten zu mehr gesundheitlicher Eigenverantwortung anregen und damit den Beweis bringen, dass Gesundheitsmanagement durchaus ohne erhobenen Zeigefinger funktioniert. „Düsseldorf bewegt sich“ hat uns besonders begeistert, denn hier haben alle Institutionen und die Landeshauptstadt gemeinsam gezeigt, dass sie perfekt miteinander vernetzt sind und jeder mit Freude seinen Beitrag leistet, damit ein Ergebnis herauskommt, das alle stolz macht. Diesen Elan konnte man unter anderem auch in der erfrischenden Kommunikation durch die Social Wall verfolgen.“

Gesundheitsbewusstsein ist wichtig für die Prävention

Wie wichtig ein gutes Gesundheitsbewußtsein ist, zeigen die Daten und Fakten aus dem BARMER  Gesundheitsreport 2017:

Faktencheck

BARMER Gesundheitsreport 2017

Vier Krankheitsarten sorgten in NRW für die meisten Fehlzeiten:

  • Platz 1: Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems – eine Erwerbsperson in NRW war deswegen im Schnitt 39 Tage im Jahr krankgeschrieben.
  • Platz 2: Psychische Störungen – aus diesem Grund fehlten Menschen in NRW 2016 durchschnittlich 35 Tage bei der Arbeit.
  • Platz 3: Atemwegserkrankungen – etwa 22 Tage lang im Jahr 2016 war ein NRW-Einwohner im Schnitt krankgeschrieben.
  • Platz 4: Verletzungen – hier kamen in NRW 2016 pro Person knapp 20 Arbeitsunfähigkeitstage zusammen.

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